Erweiterungsneubau KSL Urdorf – Pavillon
Bauherrschaft
Hochbauamt Kanton Zürich
Stampfenbachstrasse 110
8090 Zürich
Ingenieur
Ingegneri Pedrazzini
Guidotti Sagl
Via Pico 29
6900 Lugano
Bauleitung
laterza graf | baupartner ag
Beckenhofstrasse 6
8006 Zürich
Architekten
PENZISBETTINI
Architekten ETH/SIA
Alfred-Escher-Strasse 23
8002 Zürich
Ausführungszeitraum
Februar – Oktober 2024
Technische Daten
• 21x14m grosses, vollständig verschweisstes
Stahldach
• Rippendecke aus Stahl
• Flüssigkunststoffabdichtung auf Dach
• Einkleidung mit Drahtgeflecht
• Dachausstieg
• Vier verschiedene Oberflächenschutztypen
Baubeschrieb
• Zusammenbau gesamte Dachfläche im Werk
• Transport unterteilt, erneuter Zusammenbau auf Baustelle
• Grösstes Transportteil: 20.7×5.3m
• Temporäre Abstützkonstruktionen
• Einhausung für Schweiss- und Oberflächenschutzarbeiten
Leistung
Die bestehenden Bauten der Kantonsschule Limmattal in Urdorf stammen aus den 80er-Jahren und sind für die wachsende Anzahl der Schülerinnen und Schüler nicht mehr gross genug. Aus diesem Grund wurde neben zwei Neubauten auch eine Tiefgarage erstellt. Der durch die Baltensperger AG erstellte Pavillon dient einerseits der Überdachung der Tiefgarageneinfahrt und andererseits als Unterstand für Gartengeräte. Die Dachfläche, welche mit spinnennetzförmig angeordneten Rippen und einer darüberliegenden Stahlplatte komplett verschweisst ist, wird mit einer Flüssigkunststoffbeschichtung abgedichtet. An die aussenliegenden Stützen wird ein Drahtgeflecht gespannt, welches als Raumbegrenzung und Absturzsicherung dient. Der Zugang zum Dach wird mit einer, in der Dachfläche integrierten, Ausziehtreppe gewährleistet. Die gesamte Dachfläche wurde im Werk zusammengebaut, um die Massgenauigkeit zu maximieren. Der Transport auf die Baustelle erfolgte, aufgrund der übergrossen Teile, mit Nachttransporten. Für den Zusammenbau auf der Baustelle wurden temporäre Abstützgerüste präzise eingemessen und aufgebaut. Um die Montageschweissungen und den Oberflächenschutz qualitativ einwandfrei erstellen zu können, wurde die Stahlkonstruktion komplett mit einer Einhausung umgeben.
